Der Husqvarna 120iTK4-P ist das Spitzenmodell in unserer Testreihe. Angetrieben von einem kraftvollen 36V-Energiespeicher und ausgestattet mit der innovativen savE Technik für annähernd verdoppelte Betriebszeit, setzt er neue Maßstäbe bei Teleskop-Astsägen. Die 25-cm-Führungsschiene und die erstklassige Verarbeitungsqualität machen ihn zur ersten Wahl für anspruchsvolle Gartenbesitzer und professionelle Baumpfleger.
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Husqvarna ist ein Name, der in der Forstwirtschaft seit mehr als drei Jahrhunderten für kompromisslose Qualität bürgt. Die schwedische Traditionsmarke, bekannt für ihre professionellen Motorsägen und Forstgeräte, hat mit dem 120iTK4-P eine Akku-Teleskopsäge entwickelt, die das gesamte Fachwissen in ein zeitgemäßes, emissionsfreies Baumpflege-Werkzeug überführt. Die Anforderungen an ein Husqvarna-Produkt sind hoch gesetzt – und der 120iTK4-P wird ihnen gerecht.
Das Gerät wird von einem nativen 36V-Energiespeicher aus Husqvarnas BLi-Reihe gespeist und stellt damit eine Schneidkraft bereit, die sich auf Augenhöhe mit dem Makita DUA301Z befindet. Der entscheidende Unterschied liegt in der savE Technik: Diese intelligente Energieverwaltung reguliert die Motorleistung automatisch anhand des aktuellen Widerstands und kann die Batterielaufzeit beinahe verdoppeln. Ein echtes Alleinstellungsmerkmal im gesamten Testfeld.
Mit einem Kaufpreis von rund 320 Euro ist der Husqvarna 120iTK4-P das hochpreisigste Modell in unserer Testreihe, rechtfertigt den Aufpreis aber durch erstklassige Materialqualität, innovative Technik und die legendäre Husqvarna-Zuverlässigkeit. In unserem Hochentaster Test erreicht er mit 8.9 von 10 Punkten die höchste Einzelbewertung aller geprüften Geräte.
Die savE Technik ist die technologische Glanzleistung des 120iTK4-P. Anders als eine einfache Eco-Stufe, die lediglich die Drehzahl drosselt, arbeitet die savE Funktion mit einer intelligenten Belastungserkennung. Der Motor analysiert in Echtzeit den Widerstand am Schneidwerkzeug und steuert seine Leistung entsprechend nach.
Im Praxiseinsatz äußert sich das folgendermaßen: Bei dünnen Zweigen bis etwa 5 cm Stärke läuft der Antrieb im energiesparenden Modus und verbraucht deutlich weniger Akkukapazität. Sobald die Kette auf einen stärkeren Ast trifft und mehr Widerstand spürt, schaltet der Motor nahtlos auf volle Kraft hoch. Dieser Übergang vollzieht sich fließend und ist für den Anwender kaum wahrnehmbar.
Die Ergebnisse sprechen für sich: Im savE Betrieb verlängert sich die Batterielaufzeit bei typischen Gartenarbeiten um bis zu 80 Prozent gegenüber dem Volllast-Modus. Mit dem 4,0-Ah-BLi20-Energiespeicher sind so Betriebszeiten von über 90 Minuten erreichbar – ein Wert, den keine andere Akku-Teleskopsäge in unserer Testreihe auch nur annähernd erzielt.
Wissenswert: Die savE Technik lässt sich per Tastendruck aktivieren und deaktivieren. Wer maximale Schneidkraft bei durchgehend starken Ästen benötigt, arbeitet besser im Volllast-Modus ohne savE Funktion.
Die 25 cm lange Führungsschiene des Husqvarna 120iTK4-P ermöglicht das Abtrennen von Ästen bis circa 22 cm Stärke. Die Schnittqualität ist herausragend: Die ab Werk montierte Husqvarna-Kette sägt äußerst sauber und hinterlässt glatte Schnittstellen, die bei Fruchtgehölzen eine zügige Wundheilung ermöglichen.
Die Kettengeschwindigkeit ist hoch und bleibt dank der 36V-Spannung selbst unter Last gleichmäßig. Sogar bei Hartholz wie Eiche oder Buche bremst der Antrieb kaum ab. Das unterscheidet den Husqvarna spürbar von preisgünstigeren 18V-Modellen wie dem Ryobi RPP182020 oder dem Grizzly AKS 1820 T Lion, die bei harten Holzarten merklich langsamer arbeiten.
Die automatische Kettenschmierung arbeitet einwandfrei. Der Ölfluss wird bedarfsgerecht gesteuert, was den Verbrauch reduziert, ohne die Schmierung zu beeinträchtigen. Die werkzeuglose Kettenspannung ist Husqvarna-typisch durchdacht: Ein einzelner Stellknopf genügt, um die Spannung nachzujustieren.
Bei der Sägekapazität teilt sich der Husqvarna die Spitzenposition mit dem Makita DUA301Z. Beide Geräte operieren auf vergleichbarem Niveau, wobei der Husqvarna bei Laufruhe und Geräuschpegel die Nase vorn hat. Die Entscheidung zwischen beiden hängt letztlich vom bevorzugten Akkusystem und dem verfügbaren Budget ab.
Ein häufig unterschätzter Aspekt beim Kauf von Gartengeräten ist die Lautstärke. Der Husqvarna 120iTK4-P brilliert hier besonders: Mit einem Schalldruckpegel von lediglich circa 84 dB(A) im Volllast-Modus ist er erheblich leiser als die meisten Mitbewerber. Im savE Betrieb reduziert sich die Geräuschentwicklung noch einmal merklich.
Zum Vergleich: Benzin-Teleskopsägen arbeiten mit 95 bis 105 dB(A), was dem Lärmpegel eines Presslufthammers nahekommt. Der Husqvarna 120iTK4-P erzeugt dagegen eine Lautstärke vergleichbar mit normalem Straßenverkehr. Das bedeutet konkret: Sie können auch am Samstagmorgen oder während der Mittagsruhe arbeiten, ohne die Nachbarschaft zu verärgern.
In eng bebauten Wohngebieten mit dicht benachbarten Grundstücken ist die niedrige Lautstärke ein echter Zugewinn. Auch in der Nähe von Kindertagesstätten, Schulen oder Senioreneinrichtungen ist der Husqvarna die ideale Wahl. Kommunale Grünflächenpflege lässt sich durchführen, ohne den laufenden Betrieb zu beeinträchtigen.
Die geringe Geräuschentwicklung kommt auch dem Nutzer selbst zugute: Ohne das dröhnende Motorengeräusch eines Verbrennungsmotors gestaltet sich die Arbeit wesentlich angenehmer. Ein Gehörschutz wird dennoch empfohlen, insbesondere bei längeren Einsätzen. Weiterführende Informationen zum Thema Lärmschutz und Arbeitsschutz bietet unser Sicherheitsratgeber.
Die Verarbeitungsqualität des Husqvarna 120iTK4-P bewegt sich auf dem höchsten Niveau, das wir in unserer Testreihe begutachten konnten. Jedes Bauteil sitzt passgenau, die verwendeten Materialien wirken hochwertig und auf Langlebigkeit ausgelegt. Das markante Husqvarna-Orange in Verbindung mit dem grauen Gehäuse ist nicht nur optisch ansprechend, sondern signalisiert auch den professionellen Ursprung des Geräts.
Das Eigengewicht mit eingesetztem BLi20-Energiespeicher beträgt etwa 5,2 kg. Das liegt etwas über den kompakteren 18V-Modellen, bewegt sich aber im normalen Bereich für eine 36V-Teleskopsäge. Die Gewichtsverteilung ist exzellent: Der Schwerpunkt befindet sich nahe am Griff, was das Arbeiten über Kopf merklich erleichtert.
Die Teleskopstange ist stufenlos verstellbar und rastet über einen sicheren Schnellverschluss ein. Der Neigungswinkel des Sägekopfes kann in feinen Abstufungen eingestellt werden, was präzise Schnitte in jeder Position gestattet. Der gummierte Softgrip bietet hervorragenden Halt und dämpft Vibrationen wirksam.
Ein durchdachtes Detail: Die Akku-Aufnahme ist so konstruiert, dass sich der Energiespeicher mit einem einzigen Handgriff wechseln lässt – auch mit Arbeitshandschuhen. Was trivial klingt, erweist sich in der Praxis, wenn man auf einer Leiter steht und zügig den Akku tauschen möchte, als echter Vorzug gegenüber fummeligeren Konstruktionen. Zur optimalen Nutzung empfehlen wir auch unseren Ratgeber zu Hochentastern mit Verlängerung.
| Modell | Husqvarna 120iTK4-P |
|---|---|
| Antrieb | Akku (36V) |
| Akkuspannung | 36 V (BLi-Serie) |
| Kompatible Akkus | BLi10 (2,0 Ah), BLi20 (4,0 Ah), BLi30 (7,5 Ah) |
| Schwertlänge | 25 cm |
| Kettengeschwindigkeit | ca. 11,5 m/s |
| Arbeitshöhe | bis ca. 4 m (Teleskopstange) |
| Gewicht (ohne Akku) | ca. 4,3 kg |
| Gewicht (mit BLi20) | ca. 5,2 kg |
| Schalldruckpegel | ca. 84 dB(A) |
| Kettenteilung | 3/8" Mini |
| Kettenschmierung | Automatisch (bedarfsgesteuert) |
| Sicherheitsbremse | Ja (Trägheitsbremse + Handschutz) |
| Besonderheiten | savE Modus, sehr leise, werkzeuglose Kettenspannung |
Als hochpreisigstes Modell im Test muss sich der Husqvarna 120iTK4-P an den starken Mitbewerbern messen lassen. Hier die wesentlichen Vergleiche:
Der unmittelbarste Konkurrent ist der Makita DUA301Z (ca. 280 Euro). Beide Geräte liefern vergleichbare Sägekapazität und verfügen über 25-cm-Schneidgarnituren. Der Husqvarna punktet mit der savE Technik und dem niedrigeren Geräuschpegel, während der Makita mit dem umfangreicheren LXT-Ökosystem und dem günstigeren Gesamtpreis kontert. Gartenbesitzer, die bereits Makita-Batterien besitzen, fahren mit dem DUA301Z am besten. Wer ohne Vorbelastung das Optimum sucht, greift zum Husqvarna.
Der Ryobi RPP182020 (ca. 180 Euro) kostet nur etwa die Hälfte des Husqvarna. Er bietet dafür eine kürzere 20-cm-Führungsschiene, geringere Durchzugskraft und keine Energiespartechnologie. Die ONE+ Plattform ist jedoch die umfangreichste am Markt. Für den gelegentlichen Einsatz im kleinen Garten genügt der Ryobi, für regelmäßige und fordernde Arbeiten rentiert sich die Investition in den Husqvarna.
Der Oregon PS750 (ca. 100 Euro) bietet zwar grenzenlose Betriebsdauer per Kabelanschluss, kann bei Leistung, Flexibilität und Laufruhe aber nicht mit dem Husqvarna konkurrieren. Als reine Budgetlösung bleibt er eine Option, für gehobene Qualitätsansprüche jedoch nicht hinreichend.
Der Grizzly AKS 1820 T Lion (ca. 110 Euro) richtet sich an eine völlig andere Zielgruppe: kompakt, federleicht, preisgünstig – aber eben auch erheblich weniger leistungsfähig. Die komplette Gegenüberstellung finden Sie auf unserer Hochentaster Test Übersichtsseite.
Der Husqvarna 120iTK4-P ist mit 8.9 von 10 Punkten das bestbewertete Gerät in unserer Testreihe und erhält die Auszeichnung Profi+. Er vereint schwedische Ingenieurskunst mit fortschrittlicher Akku-Technologie und setzt mit der savE Technik neue Maßstäbe bei der Energieeffizienz von Teleskop-Astsägen.
Die Kombination aus überragender Sägekapazität, äußerst geräuscharmem Betrieb und der annähernd verdoppelten Batterielaufzeit macht ihn zum vielseitigsten Premium-Baumpflegegerät am Markt. Die erstklassige Materialqualität verspricht jahrelangen zuverlässigen Einsatz, was den höheren Anschaffungspreis auf lange Sicht relativiert.
Wir empfehlen den Husqvarna 120iTK4-P für anspruchsvolle Gartenfreunde, die bereit sind, für Qualität und Langlebigkeit zu investieren. Wer ein attraktiveres Kosten-Nutzen-Verhältnis bevorzugt, findet im Makita DUA301Z eine starke Alternative. Für schmale Budgets empfehlen wir den Ryobi RPP182020.
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Die savE Technik passt die Motorleistung intelligent an den aktuellen Widerstand an. Bei dünnen Ästen wird weniger Energie verbraucht, was die Betriebsdauer annähernd verdoppelt. Trifft die Kette auf dickeres Holz, schaltet der Antrieb automatisch auf volle Kraft.
Mit circa 84 dB(A) gehört der 120iTK4-P zu den leisesten Akku-Teleskopsägen am Markt. Im savE Betrieb sinkt die Geräuschentwicklung noch weiter. Selbst in Wohngebieten kann man arbeiten, ohne die Nachbarschaft zu behelligen. Ein Vergleich zwischen Akku und Elektro-Hochentastern.
Kompatibel sind sämtliche Husqvarna 36V Batterien der BLi-Serie: BLi10 (2,0 Ah), BLi20 (4,0 Ah) und BLi30 (7,5 Ah). Je nach Ausführung wird das Gerät zusammen mit dem BLi20 Akku und dem QC80 Ladegerät ausgeliefert.
Ja, dieses Baumpflege-Gerät wurde für semi-professionelle bis professionelle Einsätze konstruiert. Die robuste Bauweise, der kräftige 36V-Antrieb und die ausdauernde Batterie machen ihn ideal für Landschaftsgärtner und kommunale Betriebe. Für besonders hohe Bäume lohnt ein Blick in unseren Ratgeber.
Husqvarna gewährt für Privatanwender eine Herstellergarantie von 2 Jahren. Durch eine Registrierung auf der Husqvarna-Webseite verlängert sich dieser Zeitraum auf bis zu 3 Jahre. Für Batterien gilt eine eigenständige 2-Jahres-Garantie.