Der Makita DUA301Z ist eine leistungsstarke Profi-Teleskopsäge mit cleverem 2×18V-Antriebskonzept, das effektiv 36 Volt bereitstellt. Sein verschleißfreier Brushless-Motor gewährleistet hohe Kettengeschwindigkeit bei maximaler Effizienz. Dank der robusten 25-cm-Schneidgarnitur bewältigt dieses Baumpflege-Werkzeug auch anspruchsvolle Sägeaufgaben an starken Ästen und hartem Holz.
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Seit Jahrzehnten steht der Name Makita für professionelles Werkzeug auf höchstem Niveau, und der DUA301Z bildet hier keine Ausnahme. Als Spitzenmodell unter den Akku-Teleskopsägen setzt er auf ein durchdachtes Konzept: Zwei gewöhnliche 18V-Batterien werden in Reihe geschaltet und erzeugen so eine effektive Betriebsspannung von 36 Volt. So entsteht deutlich mehr Durchzugskraft als bei herkömmlichen 18V-Geräten, ohne dass ein spezieller 36V-Energiespeicher notwendig wäre.
Das Herzstück des DUA301Z bildet der bürstenlose Antrieb (Brushless). Er arbeitet verschleißfrei, da keine mechanischen Kohlebürsten verbaut sind. Neben einer verlängerten Lebensdauer bedeutet das auch eine deutlich effektivere Ausnutzung der Akkuenergie. In der Praxis schlägt sich das in einer höheren Kettengeschwindigkeit und ausgedehnteren Laufzeiten bei identischem Ladezustand nieder.
Mit einem Kaufpreis von rund 280 Euro für das Sologerät (ohne Batterien und Ladegerät) richtet sich der Makita an engagierte Gartenbesitzer und Semi-Profis, die regelmäßig fordernde Baumpflegearbeiten durchführen. Wer bereits Makita-LXT-Batterien besitzt, profitiert von der uneingeschränkten Kompatibilität und muss lediglich das Gerät selbst erwerben. In unserem Hochentaster Test erreicht er herausragende 8.8 von 10 Punkten.
Das 2×18V-Konzept von Makita ist ein eleganter Weg, um hohe Leistung mit bereits vorhandener Akku-Infrastruktur zu verbinden. Anstatt einen proprietären 36V-Energiespeicher zu konstruieren, nutzt Makita zwei standardmäßige 18V-LXT-Batterien in Reihenschaltung. Das Resultat: 36 Volt Betriebsspannung bei gleichzeitiger Abwärtskompatibilität zum umfangreichen LXT-Programm.
Der bürstenlose Motor setzt diese Energie besonders wirkungsvoll in Schneidkraft um. Gegenüber Bürstenmotoren gleicher Kategorie erzielt er bis zu 50 Prozent mehr Betriebsdauer bei identischer Akkukapazität. Der Grund: Ohne Reibungsverluste an Kohlebürsten geht weniger Energie verloren. Zugleich entwickelt der Antrieb weniger Wärme, was die Haltbarkeit aller Bauteile verbessert.
Die Kettengeschwindigkeit des DUA301Z zählt zu den höchsten in unserer Testreihe. Bei dickeren Ästen und Hartholz zeigt sich das besonders deutlich: Wo andere Modelle ins Stocken geraten, schneidet der Makita souverän weiter. Eine elektronische Drehzahlregelung hält die Geschwindigkeit auch unter Belastung konstant – eine Eigenschaft, die sonst nur bei wesentlich teureren Werkzeugen anzutreffen ist.
Profi-Hinweis: Der Brushless-Motor des Makita DUA301Z benötigt keinerlei Bürstenwartung. Herkömmliche Motoren erfordern nach circa 500 Betriebsstunden einen Bürstentausch – beim DUA301Z entfällt dieser Aufwand komplett.
Die 25 cm lange Schneidgarnitur des Makita DUA301Z erlaubt das Durchtrennen von Ästen bis circa 22 cm Stärke. Zusammen mit der hohen Kettengeschwindigkeit entsteht eine Sägekapazität, die in unserer Testreihe nur noch vom Husqvarna 120iTK4-P übertroffen wird. Sogar Hartholz wie Eiche, Buche oder Ahorn wird zuverlässig und ohne spürbares Abbremsen zerlegt.
Die ab Werk verbaute Kette ist qualitativ hochwertig und hinterlässt saubere, glatte Schnittflächen. Das ist nicht bloß ästhetisch ansprechender, sondern begünstigt auch die Wundheilung beschnittener Gehölze. Für den fachgerechten Obstbaumschnitt oder die Gehölzpflege in öffentlichen Anlagen ist das ein bedeutsames Kriterium.
Die automatische Kettenschmierung versorgt die Sägekette im Betrieb fortlaufend mit Öl. Der Vorratsbehälter bietet ausreichend Schmierstoff für mehrstündige Einsätze. Die Kettenspannung kann ohne Werkzeug nachjustiert werden – eine Funktion, die bei professionellen Arbeiten mehrfach täglich benötigt wird, sobald die Kette sich durch Wärmeentwicklung ausdehnt.
In der Leistungsbewertung liegt der DUA301Z klar über dem Ryobi RPP182020 und dem Grizzly AKS 1820 T Lion. Der Unterschied wird besonders ab 12 cm Aststärke deutlich, wo die 18V-Geräte merklich langsamer zu Werke gehen. Wer regelmäßig stärkere Zweige bearbeiten muss, profitiert erheblich von der 36V-Power.
In puncto Materialqualität setzt Makita den Maßstab. Das Gehäuse besteht aus hochwertigem, stoßfestem Kunststoff und vermittelt einen wertigen Eindruck. Die Metallkomponenten an beanspruchten Stellen sind großzügig dimensioniert und versprechen Langlebigkeit selbst bei häufigem Einsatz.
Das Gewicht mit zwei eingesetzten 5,0-Ah-Batterien beläuft sich auf rund 5,8 kg – etwas mehr als bei den 18V-Konkurrenten. Dieses Zusatzgewicht ergibt sich aus den zwei Akkupacks und macht sich bei der Überkopfarbeit durchaus bemerkbar. Die gelungene Gewichtsverteilung und der ergonomisch geformte Griff kompensieren dies teilweise, doch bei ausgedehnten Arbeitseinsätzen ermüden die Arme früher als bei leichteren Geräten.
Die Teleskopstange lässt sich stufenlos justieren und arretiert sicher in jeder Position. Die Neigung des Sägekopfes bietet mehrere Rastpunkte, die feiner abgestuft sind als bei günstigeren Modellen. Damit lassen sich Äste in beinahe jeder Lage präzise anschneiden.
Hervorzuheben ist der vibrationsgedämpfte Betrieb dank des Brushless-Antriebs. Bei längeren Einsätzen wirkt sich das spürbar aus: Hände und Unterarme werden deutlich weniger beansprucht als bei Geräten mit herkömmlichem Bürstenmotor. Weitere Hinweise zum ergonomischen Arbeiten liefert unser Sicherheitsratgeber.
Der Makita DUA301Z nutzt das weitverbreitete LXT-Akkusystem, eines der etabliertesten professionellen 18V-Systeme weltweit. Mit zwei 5,0-Ah-Batterien erreicht die Teleskop-Astsäge eine Einsatzdauer von circa 45 bis 60 Minuten, je nach Beanspruchung. Mit 6,0-Ah-Akkus sind sogar bis zu 75 Minuten drin.
Da das Gerät zwei Batterien gleichzeitig benötigt, müssen bei der Kostenrechnung entsprechend zwei Akkus berücksichtigt werden. Makita-LXT-Energiespeicher zählen nicht zu den preisgünstigsten: Ein 5,0-Ah-Akku liegt einzeln bei etwa 60 bis 80 Euro. Wer noch keine Makita-Werkzeuge besitzt, muss also mit Zusatzkosten von 120 bis 160 Euro für das Batterie-Set rechnen.
Die effiziente Energienutzung des Brushless-Motors relativiert die höheren Akkukosten zum Teil. Der Antrieb holt merklich mehr Schnitte pro Ladezyklus heraus als ein vergleichbarer Bürstenmotor. In der Praxis bedeutet das: Trotz doppelter Spannung hält die Laufzeit mit Single-18V-Modellen mit, die einen weniger effizienten Motor einsetzen.
Das LXT-Programm umfasst über 200 Geräte, vom Bohrhammer über den Winkelschleifer bis zu diversen Gartengeräten. Wer bereits ins Makita-Ökosystem eingebunden ist, verwendet die vorhandenen Batterien einfach weiter. Im Vergleich zum Ryobi ONE+ Programm ist LXT stärker auf den professionellen Bereich zugeschnitten. Vertiefte Informationen bietet unser Ratgeber Akku oder Elektro.
| Modell | Makita DUA301Z |
|---|---|
| Antrieb | Akku (2×18V = 36V) |
| Akkuspannung | 2 × 18 V (36 V effektiv) |
| Motor | Bürstenlos (Brushless) |
| Schwertlänge | 25 cm |
| Max. Astdurchmesser | ca. 22 cm |
| Kettengeschwindigkeit | ca. 5,0 m/s |
| Arbeitshöhe | bis ca. 4,5 m (Teleskopstange) |
| Gewicht (ohne Akkus) | ca. 4,1 kg |
| Gewicht (mit 2× 5,0 Ah) | ca. 5,8 kg |
| Kettenteilung | 3/8" Low Profile |
| Kettenschmierung | Automatisch |
| Sicherheitsbremse | Ja (Kettenbremse + Rückschlagschutz) |
| Akku-Kompatibilität | Alle Makita 18V LXT Akkus |
| Besonderheiten | Bürstenloser Motor, 2×18V-Technologie, vibrationsarm |
Der Makita DUA301Z tritt gegen die stärksten Akku-Teleskopsägen am Markt an. Hier die wesentlichen Vergleiche für Ihre Kaufentscheidung:
Der engste Rivale ist der Husqvarna 120iTK4-P (ca. 320 Euro). Er bietet einen savE-Modus für verdoppelte Betriebszeit und arbeitet noch geräuschärmer. Dafür liegt er etwa 40 Euro über dem Makita. Bei der reinen Sägekapazität nehmen sich beide kaum etwas, wobei der Makita bei Hartholz einen kleinen Vorsprung zeigt. Beide sind erstklassige Profi-Werkzeuge.
Gegenüber dem Ryobi RPP182020 (ca. 180 Euro) stellt der Makita merklich mehr Schneidkraft bereit, verfügt über eine längere Führungsschiene und den Brushless-Antrieb. Der Ryobi ist dafür rund 100 Euro günstiger und mit seiner ONE+ Plattform ebenfalls in ein starkes Ökosystem eingebunden. Für die reguläre Gartenpflege genügt der Ryobi, für fordernde Arbeiten empfehlen wir den Makita.
Der Oregon PS750 (ca. 100 Euro) ist die preisgünstige Alternative mit Netzanschluss. Er bietet zwar unbegrenzte Betriebsdauer, kann aber bei Schneidkraft und Bewegungsfreiheit nicht mit dem Makita konkurrieren. Für Gartenfreunde mit engem Budget und einer nahegelegenen Steckdose bleibt der Oregon eine vernünftige Wahl.
Der Grizzly AKS 1820 T Lion (ca. 110 Euro) spielt in einer ganz anderen Kategorie: kompakt, leicht und günstig, aber mit lediglich einem Bruchteil der Leistung des Makita. Für überschaubare Gärten und dünne Äste reicht er aus, für alles andere ist der Makita die richtige Wahl.
Sämtliche geprüften Modelle im Überblick finden Sie auf unserer Hochentaster Test Übersichtsseite.
Der Makita DUA301Z verdient sich mit 8.8 von 10 Punkten die Auszeichnung als Profi-Empfehlung. Er vereint durchdachte Technik mit robuster Materialqualität und liefert eine Sägekapazität, die in dieser Preiskategorie unerreicht bleibt. Der Brushless-Antrieb und das 2×18V-Konzept heben ihn deutlich von der 18V-Konkurrenz ab.
Besonders lohnend ist die Anschaffung für Gartenfreunde, die bereits im Makita-LXT-Ökosystem verwurzelt sind und regelmäßig anspruchsvolle Gehölzpflegearbeiten erledigen. Wer starke Äste, hartes Holz oder schlicht viele Bäume zu beschneiden hat, erhält mit dem DUA301Z ein Werkzeug, das auch nach Jahren noch verlässlich seinen Dienst tut.
Einziger Wermutstropfen sind die Zusatzkosten für die beiden benötigten Batterien, die den Gesamtpreis auf rund 400 bis 440 Euro treiben können. Dafür bekommt man aber ein Gerät, das hinsichtlich Leistung und Haltbarkeit kaum zu übertreffen ist. Für das optimale Preis-Leistungs-Verhältnis empfehlen wir den Ryobi RPP182020 als günstigere Alternative.
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Ja, für die volle 36V-Leistung müssen beide Akkuschächte mit je einem 18V-Akku bestückt sein. Ohne zwei gleichzeitig eingesetzte Batterien startet das Gerät nicht. Im Lieferumfang sind keine Akkus enthalten.
Ein Brushless-Antrieb kommt ohne mechanische Kohlebürsten aus. Dadurch entsteht weniger Verschleiß, die Effizienz steigt und die Lebensdauer verlängert sich erheblich. Zudem wird die Akkuenergie besser ausgenutzt, was in längeren Laufzeiten resultiert. Vertiefende Details im Akku-Ratgeber.
Kompatibel sind alle Makita 18V LXT Akkus: 3,0 Ah, 4,0 Ah, 5,0 Ah und 6,0 Ah. Für bestmögliche Leistung und Einsatzdauer empfehlen wir Batterien mit mindestens 5,0 Ah. Insgesamt werden zwei Stück benötigt.
Nein, das Gerät erfordert konstruktionsbedingt zwei 18V-Akkus gleichzeitig. Erst durch die Reihenschaltung beider Batterien wird die nötige 36V-Betriebsspannung erreicht. Mit nur einem Akku lässt sich das Gerät nicht in Betrieb nehmen.
Dank der 25-cm-Schneidgarnitur und der hohen Kettengeschwindigkeit durchtrennt der DUA301Z Äste bis rund 22 cm Durchmesser. Auch Hartholz wie Eiche oder Buche wird zuverlässig bewältigt. Für noch massivere Stämme empfiehlt sich eine Kettensäge.